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Stellungnahme ÄUBB vom 17.11.2005

Der stellvertretende KV-Vorsitzende Dr. Noack stellte am 17.11.2005 auf der Ärzteversammlung beim Protesttag der Cottbuser Vertragsärzte heraus, dass der neue EBM2000plus zusammen mit dem HVV prinzipiell die beabsichtigte Regulation gezeigt hat: U. a. Förderung der Prävention und der ambulanten OPs.

Da diese Leistungen vor der Verteilung des Gesamthonorars auf die Fachgruppen und Ärzte abgezogen werden, resultieren aus dem "Rest" ein zu niedriger Punktwert und damit riesige Einbrüche großer Arztzahlen, ganzer Fachgruppen, die z.B. von Prävention und ambulanten OPs nicht profitieren können.

Das betrifft vorwiegend die nicht operativen Facharztgruppen und besonders Dermatologen. Mit zu niedrigen Punktwerten funktioniert der neue EBM nicht. Diese niedrigen Punktwerte ergeben sich aus den  aufgeführten Faktoren wie u.a. Nichtzahlung von Honorar seitens bestimmter Krankenkassen, kostenlose Mitbehandlung von Harz-IV-Familienversicherten und Bereitschaftsdienstpauschale, dass Geld nicht geflossen ist, mit dem man bei Abschluss des HVV gerechnet hatte. Das Geld ist also zunächst nicht falsch verteilt, wie von manchen Politikern und Krankenkassen "gebetsmühlenartig" wiederholt wird, sondern es fehlt definitiv!

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