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Protestresolution

Protestresolution

Ärzte in Not - Patienten in Not!

Es reicht! Das Maß ist voll! Die Versorgung von immer mehr Patienten bei immer mehr Bürokratie und immer weniger Geld funktioniert nicht mehr!

Seit Jahren stehen aus diesen Gründen viele brandenburgische Arztpraxen am Rande der wirtschaftlichen Liquidität.

Die um rund 8 Millionen Euro reduzierten Honorarzahlungen der Krankenkassen im II. Quartal 2005 haben nun das Fass zum Überlaufen gebracht.

Wir haben in diesem Quartal unsere Patienten versorgt, unsere Schwestern bezahlt, unsere Kredite bedient - und jetzt, ein halbes Jahr später, stehen viele brandenburgischen Vertragsärzte vor dem wirtschaftlichen Aus.

Wir fordern:

Ein Sofortprogramm für den Osten in Höhe von 700 Millionen Euro!

Die Abschaffung jeglicher Bürokratie in den Arztpraxen, einschließlich des Kassierens der Praxisgebühr!

Der Arztberuf muss wieder ein freier Beruf werden!

Die Therapiefreiheit für den einzelnen Arzt und die Abschaffung des Arzneimittelbudgets!

Ein Notprogramm für Brandenburg in Höhe von 10 Millionen Euro je Quartal!

Die Übertragung des Morbiditätsrisikos auf die Krankenkassen!

Eine umgehende Begleichung der Schulden der Krankenkassen gegenüber der KV Brandenburci

v Die Rücknahme der Harzt IV-Auswirkungen auf die Finanzierung der ambulanten Medizin!

Endlich Schluss mit der Diffamierung des ärztlichen Berufes!

Die Finanzierung ärztlicher Leistungen in Euro und nicht mehr in Punkten sowie ohne Budget!

Wenn bis zum 15. Dezember 2005 Politik und Krankenkassen diesen Forderungen nicht nachkommen, gehen zum Jahresende in vielen Praxen die Lichter aus.

Die regionalen Ärzteproteste werden sich dann ausweiten zu landesweiten Protest

 

Ärzte in Not - Patienten in Not!

die brandenburgischen Vertragsärzte, Potsdam, 25. November 2005

 

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