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Oberspreewald-Lausitz: freitags immer zu!

Presseerklärung zum Ärzteprotesttag im OSL-Kreis am 09.12.2005

Der Protest geht weiter! Am 09.12.2005 trafen sich wiederum zahlreiche Ärzte (78 Ärzte) aus dem OSL-Kreis, um über die derzeitige Lage in der ambulanten Versorgung zu diskutieren. Teilgenommen haben auch Arzthelferinnen und Patientenvertreter. Ausgewertet wurden die Stellungnahmen von Krankenkassen, Ärztekammer und Landesministerium, an die der öffentliche Protestbrief vom 17.11.2005 gerichtet war. Eine Stellungsnahme vom Bundesministerium und der AOK lagen bis zum Ende der Veranstaltung nicht vor. Die Antwortschreiben und weitere Maßnahmen wurden umfangreich diskutiert und es äußerten sich auch Patientenvertreter. Einstimmig beschlossen wurde die Fortführung der Protestaktionen. Am 18.01.2006 und bis dahin an jedem Freitag werden die Praxen der protestierenden Ärzte geschlossen bleiben. Beschlossen wurde die Abfassung eines offenen Patientenbriefes, mit der Aufforderung zur weiteren Unterstützung der Protestaktionen.  Eine Abordnung der Ärzte wird am 18.01.2006 bei der Protestveranstaltung in Berlin teilnehmen. Die Ärzte beschlossen mehrheitlich ihre abgeschlossenen DMP-Verträge zu kündigen bzw. diesbezügliche Aktivitäten bis auf weiteres zu unterlassen. Es wurde mehrheitlich beschlossen, den Ärztekammerbeitrag bis auf weiteres ruhen zu lassen. Alle Stellen, an die sich der Protest richtet, sollen über die Beschlüsse informiert werden. Am 06.01.2006 treffen sich die Ärzte erneut in Senftenberg (12 Uhr in der MEG). Dazu sollen auch die Vertreter der KVBB, der Ärztekammer und der Krankenkassen eingeladen werden.

Im Auftrag der protestierenden Ärzte

Dr. med. K.-G. Karich

 

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