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Gründungsinformation

Ärzte-Union Brandenburg

 

Pressemitteilung, 01 / 03

 

 

Ärzte-Union Brandenburg – Vertragsärzte und Psychotherapeuten gründen eine starke Interessenvertretung

 

Gründungsveranstaltung am 15. Juli in Potsdam / Siebenköpfiger Vorstand gewählt / Vorsitzender MUDr./CS Peter Noack aus Cottbus: „Einheitliche Interessenvertretung, unüberhörbar und kreativ!“

 

 

Potsdam, 16. Juli 2003. In den späten Abendstunden des 15. Juli 2003 gründete sich die Ärzte-Union Brandenburg als Interessenverband der Vertragsärzte und Psychotherapeuten des Landes Brandenburg.

 

Vorausgegangen war dieser Gründungsveranstaltung eine Urabstimmung unter den rund 3.300 brandenburgischen Vertragsärzten und Psychotherapeuten, in deren Ergebnis weit über 1.600 der Befragten für eine solche Gründung votiert hatten.

 

Mit 31 Stimmen bei vier Enthaltungen wählten die Gründungsmitglieder den Cottbuser Chirurgen Peter Noack zum Vorsitzenden der Ärzte-Union. Als Stellvertreter fungieren der Brandenburger Orthopäde Bernhard Hausen und der Allgemeinmediziner Werner Hessel aus Beeskow. Als weitere Mitglieder des Vorstandes wurden gewählt: Hartmut Uhl, Psychotherapeut aus Potsdam, Torsten Braunsdorf, Chirurg aus Calau, Jens-Uwe Köhler, Kinderarzt aus Erkner sowie Elke Köhler, Allgemeinmedizinerin aus Jüterbog.

 

„Die Zusammensetzung dieses Vorstandes verdeutlicht unser Ziel: Wir stehen für eine einheitliche Interessenvertretung. Und dies unüberhörbar und kreativ“, sagte Noack unmittelbar nach der Wahl. „Wir werden sehr deutlich die berechtigten Anliegen der brandenburgischen Ärzteschaft artikulieren.“

 

Die Ärzte-Union verstehe sich derzeit nicht als Alternative oder schon gar nicht als Gegenpol zur Struktur der ärztlichen Selbstverwaltung. Im Gegenteil, sie sei eine sinnvolle Ergänzung. Angesichts der gesundheitspolitischen Diskussion in der Gesellschaft sei es dringend geboten, dass sich die Ärzteschaft mit ihren Vorstellungen einbringe. „Erhalt der Freiberuflichkeit, eine angemessene Vergütung der hoch qualifizierten ärztlichen und psychotherapeutischen Tätigkeiten sind Kernforderungen der Ärzte-Union Brandenburg. Dafür werden wir kämpfen, wenn es sein muss sehr hart, aber wir werden auch konstruktive Vorschläge einbringen. Sollte durch politische Intervention unsere bewährte ärztliche Selbstverwaltung zerschlagen werden, sind wir da- und dies frei von staatlichen Zwängen!“, stellte der Cottbuser Vorsitzende fest.

 

Für die Redaktionen:

Ihre Fragen und Interviewwünsche richten Sie bitte an:

Dr. Peter Noack, Vorsitzender der Ärzte-Union Brandenburg, Tel.: 0172/3519600

Dr. Bernhard Hausen, stellvertretender Vorsitzender, Tel.: 03381/800 271

Dr. Werner Hessel, stellvertretender Vorsitzender, Tel.: 03366/215 17

 

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