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Forst, Cottbus, OSL und Brandenburg/H.

Am 17.11.05 schlossen in Südbrandenburg einschließlich Cottbus und Landkreis Oberspreewald-Lausitz (Lauchhammer, Senftenberg:Dr. Karich und Dr. Renner, Ruhland: Dr. Johannes Becker) unter ausdrücklichem Bezug auf ihre Solidarität mit den Forster Kollegen, aber auch auf die eigenen Sorgen ihre Arztpraxen. In Senftenberg und Cottbus wurden Pressekonferenzen abgehalten. Forst schloss ebenfalls wieder die Praxen.

In Brandenburg/Havel (Dr. Bernhard Hausen) waren am 17.11.05 viele Praxen ebenfalls geschlossen.

Die sehr gut besuchte Versammlung im Carl-Thiem-Klinkum Cottbus war von Dr. Sabine Lerche organisiert worden. Der stellvertretende KV-Vorsitzende Dr. Noack vor 200 Ärzten die Honorarverteilungs- und Einnahmeprobleme der KVBB.
Es wurde folgendes beschlossen:
- erneute Praxisschließung am 25.11.
- Bildung einer Aktionsgruppe aus je einem Vertreter aus allen Fachgruppen, die sich zur Verabredung weiterer Maßnahmen am 23.11. 18.00 Uhr in der KV-Servicestelle treffen
- Meldung der E-Mail-Adressen der Cottbuser Ärzte an Dr.B.Ritter, um raschen effektiven Informationsaustausch für schlagkräftige Aktionen in Cottbus und darüber hinaus landesweit zu erreichen.
- perspektivisch Verabredung eines Aktionstages wie in Hamburg, bei dem alle Ärzte demonstrativ einen Tag lang ohne Personal arbeiteten, um so die Folgen von Unterfinanzierung und Personalentlassung vorzuführen
- Beteiligung an einer ggf. notwendigen landesweiten Praxisschließung, die dann von der Ärzte-Union und anderen Organisationen vorbereitet und begleitet würde.

 

Die Cottbuser Argumentation
Der Cottbuser Praxisaushang

Der Senftenberger Aufruf

 

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